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Randdämmstreifen

Schalldämmende Randstreifen zwischen Estrich und Wand sowie an anderen Aufgehenden Bauteilen sind entsprechend anzuordnen und dienen der Verhinderung von Schwingungstragungen sowie zur Aufnahme von Längenänderungen der Estrichplatte. Die Randstreifen sind im allgemeinen 5 mm – bei Heizestrichen 10 mm dick als Mineralfaserstreifen auszuführen und müssen Fugendicht gestoßen und vom tragenden Untergrund bis Oberkante Bodenbelag reichen. Auch alle durch Decke und Estrich geführten Rohrleitungen, Konsolen etc. sind mit Dämmschalen zu ummanteln. Die Randstreifen und die hochgezogenen Abdeckungen dürfen bei Hartbelägen, wie z.B. Naturstein-/Betonwerkstein-/Keramikböden, erst nach Fertigstellung des Fußbodenbelages bzw. textilen und elastische Belägen nach Erhärtung der Spachtelmasse abgeschnitten werden, um ein Ausfüllen der Randfugen und somit Schallbrücken zu vermeiden.

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